„Fliegerärzte sind für uns nichts - ich korrigiere: Gar nichts.“
und „Fliegerärzte haben keine Rechte nur Pflichten“ -
diese interessanten Ausführungen gab der praktische Arzt und Leiter des Referates Flugmedizin des Luftfahrtbundesamtes (LBA),
Dr. med. Andreas Kirklies, den Teilnehmern des 14. Fliegerarztlehrgangs der Akademie für Flug und Reisemedizin in Frankfurt im Juni 2005 zum Besten.
Das teilen Ärzte aus dem Auditorium mit (siehe dazu auch unsere Einträge im Gästebuch dieser Netzseite).
Der Fliegerarztverband hat lange gezögert, sich auf dieses Tiefstflug-Niveau der Kommunikation zu begeben. Nachdem ein empörter Anfrager aber eine zwischen den Zeilen durchaus lesenswerte - Stellungnahme des Ministeriums erhielt, bringen wir diese im Folgenden.
Das LBA gilt bei Fliegern in aller Regel als größtes unbefeuertes Luftfahrthindernis der Republik. Für manchen Flugmediziner kann das Aufsitzen des praktischen Arztes aus dem LBA-Referat auf dem höchsten Ross behördlicher Arroganz gleichfalls der Bildung unbefeuerter Luftfahrthindernisse zugerechnet werden.
Schlussbemerkung:
Dr. Kirklies vom LBA hat dienstlich festgestellt, er habe die ihm zugeschriebenen
Bemerkungen nicht gemacht.
Unsere Recherche bei dem Lehrgangsteilnehmer, der die Feststellung des Herrn Dr. Kirklies - zusammen mit Kollegen im Umkreis - gehört hat, ergab: Der Lehrgangsteilnehmer bleibt - auch im Lichte der Entgegnung des Herrn Dr. Kirklies - bei seiner Feststellung.
Zum Brief des Ministeriums
Antwort des LBA zu Dr. Kirklies
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